Anlässlich des Besuchs der Ministerpräsidentin der Republik Korea, Ms Park Geun-hye haben am 27. März in Berlin die LTS und die Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nuremberg (FAU) bzw. deren FAU Busan Campus in Korea ein Memorandum of Understanding (MoU) bezüglich einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Die 2006 ins Leben gerufene Korea-Kampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Initiative „Werbung für den Innovationsstandort Deutschland“ trägt schon heute für alle Beteiligten Früchte. Als besonders richtungsweisend wird auf koreanischer und auf deutscher Seite dabei vor allem der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bewertet. Bemerkenswert ist die große Bandbreite der Projektpartner. Von Hochschulen und ihren Forschungseinrichtungen über große Wissenschaftsorganisationen und außeruniversitäre Kompetenznetze bis hin zu Unternehmen und Institutionen:

Als erste deutsche Universität errichtete die Universität Erlangen-Nürnberg eine Außenstelle in Südkorea und beschreitet damit einen neuen Weg zur Internationalisierung. Am FAU (Friedrich Alexander Universität Erlangen- Nürnberg) Campus Busan können seit dem Jahr 2011 Studierende nach den gleichen Qualitätskriterien wie in Erlangen den Masterabschluss im Studiengang Chemie- und Bioingenieurwesen erwerben. Um die Netzwerke von Wissenschaft und Wirtschaft zwischen Südkorea und Deutschland weiter zu stärken unterzeichneten FAU-Kanzler Thomas A.H. Schöck und der Wissenschaftliche Leiter des FAU Campus Busan, Professor Dr. Rainer Buchholz, im Rahmen der „Korea Germany Hidden Champion Conference“ Abkommen mit gleich sechs deutschen Unternehmen bzw. Forschungszentren, bei denen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure, die am FAU Campus Busan studieren, Praktika absolvieren können. Eines dieser Unternehmen ist die LTS.

Dr. Jörg Mayer, Leiter Business Development Europa, hat die LTS an diesem Tage vertreten und das MoU unterzeichnet.

Das MoU bildet sowohl die Grundlage zur Etablierung wirtschaftlicher Kooperationen zwischen beiden Ländern – z. B. im Bereich Forschung & Entwicklung -, als auch die Möglichkeit für koreanische Studentinnen und Studenten, über einen längeren Zeitraum praktische Erfahrung in deutschen Betrieben zu sammeln.